Die Corona-Krise hat zu flächendeckenden Schulschließungen
geführt und auch für längere Zeit wird der Schulbetrieb nur
eingeschränkt laufen. Das heißt weiterhin Heimunterricht für
Kinder und Jugendliche. Gut geht es noch denen, die daheim die
Aufgaben ausdrucken können, Lernvideos anschauen oder von der
Lehrkraft per Videochat Hilfe erhalten.
Doch bei vielen Familien fehlt es hier. Die Kinderbrücke
Allgäu als Projektinitiator sowie die Bildungsregionen Ostallgäu
und Kaufbeuren und die VR Bank Augsburg-Ostallgäu haben deshalb
die Aktion „Zuhause nicht abgehängt. Hilfe für
Grundschulkinder“ ins Leben gerufen.
Ziel ist es, 60.000 Euro für Grundschulkinder
einzusammeln. Warum wird eine so große Summe benötigt? Teilweise
fehlt es in manchen Familien schon an Druckerpatronen, um
Arbeitsblätter ausdrucken zu können.
Von den gesammelten Spenden können für bedürftige
Schülerinnen und Schüler dringend benötigte Dinge schnell und
unkompliziert angeschafft werden.
Denn jedes Kind soll die Chance auf eine gute
Schulausbildung haben, keinem Kind sollen durch die Krise Nachteile
entstehen.
Für viele von uns sind fünf Euro keine große Sache, eine gute
Schulausbildung aber ist elementar für eine spätere gute
Ausbildung und das kommt dann wieder der Gesellschaft zu Gute.