Es wird um die Unterstützung dieses Projekts gebeten, um diese
hochkarätige und in ihrem vollen Umfang bislang unbekannte
Privatsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die
Sammlung Wörner umfasst rund 5.000 Werke: Gemälde, Graphiken,
Skulpturen und Kunstgewerbe des überwiegend intimen häuslichen
Formats. Sie umfasst u.a. mittelalterliche Miniaturen und
Inkunabeln, asiatische Holzschnitte und Tuschezeichnungen aus dem
17. bis 19. Jahrhundert, Altmeisterzeichnungen mit einem
Schwerpunkt auf dem Barock und Rokoko, Gartenstiche und
Rheinansichten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert ebenso wie Vogel-
und Pflanzenstiche, Kleinbronzen und Gläser des Jugendstils,
Druckgraphik des 20. Jahrhunderts, abstrakte und informelle
Gemälde und Arbeiten auf Papier aus den 1950er und 60er Jahren
(u.a. Heinz Mack, Hann Trier, Otto Piene, Günther Uecker, Bernhard
Schultze, Arnulf Rainer) sowie Kleinplastiken des 20. Jahrhunderts
(u.a. Emil Nolde, Käthe Kollwitz, Renee Sintenis, Gerhard Marcks,
Ewald Mataré).
Die Sammlung Wörner ist ein Vermächtnis, das in die Hände der
Klever Bürgerschaft übergegangen ist. Es liegt in den Händen der
Stadt, diese kostbaren Exponate zu zeigen, zu würdigen und zu
wertschätzen, und sie zu einem Pfeiler für die Vergangenheit,
aber auch Gegenwart und Zukunft unserer kulturellen Identität zu
machen.