Der wichtigster Trainingspartner, unser Schimmelwallach Askero
musste sich im letzten Jahr einer Chip-OP unterziehen. Solch eine
OP und die damit einhergehende Nachversorgung ist mit großen
Kosten verbunden.
Die Voltigierabteilung finanziert sich komplett selbst. Durch
monatlichen Voltigierbeiträge, - welche sehr gering gehalten
werden, um den Sport möglichst vielen Kinder und Jugendlichen zu
ermöglichen - durch Ausrichtung von Lehrgängen, Turnieren und
div. Veranstaltungen
werden die Fixkosten wie Boxenmieten, Schmied, Tierarzt und
Neuanschaffungen finanziert. Die nicht geplante OP verursachte eine
große finanzielle Lücke, welche mit diesem Projekt aufgefüllt
werden soll.
Was ist Voltigieren überhaupt?
Beim Voltigieren wird das Interesse junger Menschen am Pferd mit
einer vielseitigen Bewegungserziehung und der Förderung sozialer
Kompetenzen verbunden. Die Kinder erlernen zum einen den
verantwortungsbewussten Umgang mit dem Partner Pferd. Zum anderen
werden körperliche und motorische Fertigkeiten, vor allem Haltung,
Rhythmus, Gleichgewicht und Konzentration geschult. Als
Gruppensport werden beim Voltigieren darüber hinaus soziale
Fertigkeiten wie Einfühlungsvermögen, Vertrauen,
Gemeinschaftssinn und Selbstständigkeit gefördert. In der Regel
bestehen Voltigiergruppen aus acht bis zwölf Jungen und Mädchen.
Turniermäßig betrieben, ist Voltigieren ein anspruchsvoller
Leistungssport, der den Sportler in Hinsicht auf Gleichgewicht,
Kraft, Körperspannung, Beweglichkeit, Kondition, Rhythmusgefühl,
Vertrauen, Mut und Kreativität fordert.
Und nicht zuletzt wird im Voltigieren eine ganz besondere
Solidarität unter den Voltigieren gelebt, die in anderen
Pferdesportdisziplinen nicht nur undenkbar, sondern schlicht
unmöglich ist: So kommt es immer wieder vor, dass Konkurrenten
einander Pferde borgen, wenn ein Pferd unverhofft ausfällt. So wie
es auch uns, an unserem letzten Turnier der Saison ging. An dieser
Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die
Voltigierer des RC in der Point Poxdorf.